Nach der Endlichkeit
Versuch über die Notwendigkeit der Kontingenz
Von:Meillassoux, Ouentin; Coelen, Marcus; Ensslin, Felix; Frommel, Roland
ISBN: 9783037340240
ISBN-10: 303734024X
Artikelnummer: 174344
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Diaphanes Verlag,Diaphanes Verlag, Berlin,Kt ,2008 ,172 Seiten
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An der Wurzel des modernen Denkens liegt die Frage nach der Beschr?nkung der universalistischen Anspr?che der menschlichen Vernunft. Seit Kant wacht ein universelles, ranszendental genanntes Subjekt ?ber die Notwendigkeit der Naturgesetze und weist die Kontingenz der empirischen Erfahrung zu. Quentin Meillassoux entwickelt in diesem, seinem ersten Buch ein anderes Verst?ndnis der Kritik, das grundlegend verschieden ist von der Lesart, mit der die Moderne sich ausgehend von Kant zufriedengibt. Er weist nach, da? nur eines absolut notwendig ist, n?mlich die Kontingenz der Naturgesetze selbst. Diese ganz neuartige Verkn?pfung der einander entgegengesetzten Modalit?ten - Notwendigkeit und Kontingenz - versetzt das Denken in einen Bezug zur Welt, an dem sowohl die klassische Metaphysik als auch die kritische Trennung von Empirischem und Transzendentalem zerbrechen. Es ist nicht ?bertrieben zu behaupten, da? Quentin Meillassoux in der Philosophiegeschichte einen neuen Weg er?ffnet, welcher der kanonischen Aufteilung Kants in >DogmatismusSkeptizismus< und >Kritik< nicht folgt. Ja, es gibt absolute logische Notwendigkeit. Ja, es gibt radikale Kontingenz. Ja, wir k?nnen das, was ist, denken, und dieses Denken ist keineswegs von einem vorausgesetzten konstituierenden Subjekt abh?ngig. (Alain Badiou)
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